Oma bittet zum Adventskranz – DIY

1. Dezember 2015 von liebe design | Keine Kommentare

© Sara Liebe

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Ich bin meiner Zeit manches Mal hinterher – so auch mit dem Adventskranz. ;-)

Am Sonntag, dem 1. Advent habe ich ihn erstellt und gezündet wurde er am nächsten Tag. Es war zuviel los und der Sonntag war recht gemächlich bei uns und ich nach all dem Trubel ziemlich k.o.

Da mir die Kränze zu teuer waren und zudem nicht gefielen, ich noch einen Strohrohling zu Hause hatte, habe ich am Samstag kurzerhand Tannengrün gekauft. Am trüben grauen Sonntag band ich des Abends das Tannengrün zu einem vollen, wunderschönen, duftenden Kranz.

Omas Adventskränzchen

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Desweiteren habe ich vier alte Tässchen gehabt, die ich mit Kleber an ihre Unterteller geklebt habe. Am besten nimmt man Porzellankleber oder in meinem Fall Sekundenkleber, letzteres übersteht halt keine Geschirrspülwäsche… ist hier aber auch nicht nötig.

Mit Heißkleber habe ich die Tässchen an den Kranz geklebt und mit Schleifchen verziert. Dazu noch Fröbelsterne, die ich hatte und das Beste: die vier selbstgezogenen Kerzen vom Kind. Reine Bienenwachskerzen, die das Kind im Unterricht gezogen hat – die sind so toll und duften köstlich!

Ein sehr edler, schlichter Adventskranz.

Flugs auf ein Metalltablett gestellt, damit der Tisch nicht leidet und seitdem erfreut uns der wunderschöne Adventskranz mit seinem schönen Anblick!

Oma bittet zum Adventskranz!

Den erleuchten Kranz sollte man auf alle Fälle nicht unbeobachtet lassen.

Vielleicht habt ihr auch mal Lust, nächstes Jahr einen Adventskränzchen zu geben?

Omas Adventskränzchen

© Sara Liebe

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Omas Adventskränzchen

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Liebes Atelier • Samstag Kurse

20. Oktober 2015 von liebe design | Keine Kommentare

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Jeden Samstag gebe ich meine Kurse. Von 10.00 bis 11.00 Uhr sind die „Kleinen“ bei mir tätig, ab 4 Jahre geht es los und wenn jemand mal Probe schnuppern will, ist er herzlich dazu eingeladen. Die derzeitige Gruppe ist in einem Alter von 5 bis 6 Jahren.

© Sara Liebe

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@ Sara Liebe

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Wir arbeiten mit den unterschiedlichsten Materialien und ich gebe meist keine Vorgabe, was die Kinder zu malen haben. Sie sollen sich möglichst frei entfalten, denn Ideen haben sie genug. Wenn einer z.B. nicht mit den von mir vorgeschlagenen Materialien malen möchte, darf er gerne auf das zurück greifen, worauf er gerade Lust hat. Die Kinder sollen hier ohne Vorgaben probieren und erfinden dürfen, denn in unserer Welt gibt es meiner Meinung nach, viel zu viele Vorgaben. Sie sollen erfahren dürfen, welche Kräfte und Ideen in ihnen leben und entstehen wollen. Manchmal ist der Prozess des Farbenmischens schon Erfahrung genug. Grundsätzlich sollen die Kinder aus den drei Grundfarben alles selber mischen und manchmal gesellen sich Weiß und Schwarz hinzu.

© Sara Liebe

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Oft ist es schon Erlebnis an einer Staffelei malen zu dürfen, etwas was in ihrem Alltag nicht vorkommt. Sehr inspirierend für mich war ein Dokumentarfilm „Alphabet“, der mich bestärkt hat. Am Anfang meiner Ateliereröffnung habe ich das intuitiv im Herzen gehabt und mich manchmal schwer getan, wenn Eltern an mich herantraten, mit dem Wunsch, dass ich ihren Kindern Handwerkzeug mitgeben sollte. Damit sie am besten, schnellsten und schönsten Malen.

Das widerstrebte mir, immer. Es ist nicht mein Weg und dieser Dokumentarfilm „Alphabet“, dem ich jeden ans Herz legen möchte, hat mir Sicherheit gegeben, dass genau meine Intuition, mein Weg ist. Sich die Freiheit zu nehmen, sein zu dürfen. Ohne Druck.

Ein Meister seines Fachs ist Arno Stern, der genau das seit Jahrzehnten lebt und wir könnten unser gesellschaftliches Potential um einiges erweitern, wenn wir endlich anfangen würden, anders zu unterrichten. In meinem kleinen Rahmen gebe ich das in meinen Kursen weiter. Natürlich leiste ich auch Hilfestellung, wenn sie nötig und gewollt ist, denn es ist auch ein Handwerk. Trotzdem ist es ebenso wieder ein wichtiger Schritt, von seinem Wissen, zurück zu treten und zu vergessen.

Es ist eine Schulung der Intuition, der eigenen Tiefe. In sich tauchen zu dürfen, frei von jeder Wertigkeit.

© Sara liebe

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Der Kurs um 11.30 Uhr ist eigentlich ein Kurs für Kinder, Jugendliche ab 12 Jahren. Doch es kann jeder gerne mitmachen, der sein kreatives Potential entdecken oder ausleben möchte. Also auch Erwachsene. In diesem Kurs ist es ebenso, dass ich auf die Interessen der Teilnehmer eingehe und wir gemeinsam sprechen, woran jeder gerne arbeiten möchte. Es kommt schon mal vor, dass wir an einem Projekt über mehrere Wochen arbeiten, je nach dem, um was es sich handelt. Viele künstlerische Wege kann man ausprobieren, malen, nähen, filzen, modelieren, usw.

Wenn Sie jetzt Lust verspüren mal kreativ sein zu wollen, lade ich Sie herzlich ein auf einen Samstag Vormittag in Liebes Atelier. Nach Terminabsprache können kleine Gruppen bis zu 8 Personen bei mir kreativ tätig sein. Wäre das etwas für Sie?

© Sara Liebe

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Bauchladen – glitzer, glitzer!!!

21. Juli 2015 von liebe design | 1 Kommentar

© Sara Liebe

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Ferien. Und was macht man so, wenn einem langweilig ist? Man kommt auf schöne Gedanken: Kind möchte durch´s Dörfchen laufen und seine Dinge veräußern, am liebsten mit einem Bauchladen. Da ließ ich mich mal nicht lumpen und kreierte einen Bauchladen, mit den Dingen, die sich fanden.

© Sara Liebe

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Ein Karton, Papier je nach Gefallen, hier waren es Geschenkpapier und alte Plakate. Buchbinderleim, Pinsel, Schere, Cutter, Tacker, Band und eine Portion gute Laune!

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Karton wurde voll flächig mit Buchbinderleim eingepinselt, ein wenig gewartet und dann auf´s Papier gelegt bzw. geklebt. Danach wird das Papier angepaßt und weiter fest geklebt und getackert.

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Danach habe ich den Innenraum ausgekleidet und vorher Maß genommen. Ich mach´das mit Augenmaß und mein Lineal bleibt da aussen vor… ;-) Möchte man so etwas sehr, sehr schön machen, sollte man sich die Mühe machen, es auszumessen. Hier nun à la Liebe, mit Mut zum Unperfektionismus. ;-)

© Sara Liebe

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Danach habe ich die obere Kante „begradigt“, um geknickt und festgeleimt. Darauf habe ich noch ein schmuckes Band mit Pünktchen geklebt, damit die Kante nicht ganz so schrobbelig aussieht. Darüber noch man mit Leim, der, Gott sei Dank, durchsichtig aushärtet. Die Klebespuren werden somit unsichtbar. Wunderbares Zeug ist das! Klebt eigentlich (fast) alles.

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Dann wird mit dem Band Maß genommen, dieses festgetackert und geklebt, damit es auch hält und nun muss es der hübsche bunte Bauchladen in der Sonne trocknen.

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Ich bin gespannt, ob´s Kind Erfolg hat, der Bauchladen glitzert jedenfalls wunderbar in der Sonne! Macht einen neugierig… ;-)

Und was treibt ihr so, an Euren Ferientagen?

@ Sara Liebe

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Der Frühling nähert sich

4. März 2015 von liebe design | 1 Kommentar

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Eine befreundete Schreinerin zeigte mir die Vogelhäuschen, die sie gemacht hatte und meine spontane Idee war es ihr drei Stück anzumalen.

Die kann man jetzt bei uns kaufen, im Blumengeschäft um die Ecke. ;-)

Hier noch ein paar mehr Eindrücke:

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Ausserdem habe ich den Montag genutzt um ein paar Vogelnester fertigzustellen. Es fehlten nur noch die Vögel… Wenn sie ganz fertig sind zeige ich Euch die Nester samt Bewohner.

Die Idee stammt von einer Freundin, die ich mal fragen muss, ob es in Ordnung wäre, wenn ich sie in meinem Blog erwähne. Wenn die Nester fertig sind, wird es die auch in dem Blumenladen hier um die Ecke geben. Gerne könnt ihr mich aber auch fragen, ob ich noch eines habe oder auch auf Wunsch anfertige, z.B. in euren Lieblingsfarben oder mit eurem Lieblingsvogel.

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Und jetzt noch in persönlicher Sache, da ich ansonsten immer Rundmails schreibe und alle Leute nerve… was ich eigentlich nicht vorhabe. Aber wie gehe ich damit um, wenn etwas wichtiges zu Tun ist und man doch möchte, dass möglichst viele Menschen davon erfahren sollen, um dann gemeinsam an einem Strick zu ziehen. Schon ein Dilemma.

Dazu nun meine Internetseite, damit ich auf dieser Plattform vielleicht animieren kann, eine Unterschrift für gerechte Sachen zu tätigen.

Für die Bienen, denn ohne sie sind wir mächtig aufgeschmissen: http://www.bund.net/BayerPestizid

Und für bleibende Gerechtigkeit auf dem großen Weltmarkt: https://stop-ttip.org/de/

Vielleicht kann ich ja auch eurer Herz dafür gewinnen.

P.S. Heute las ich in unserer Tageszeitung über die reichsten Menschen der Welt. Also, wäre ich der reichste Mensch der Welt hätte ich einige Projekte auf meinem Schirm, ich wüßte wie ich das Geld schnellstmöglichst unter die Menschen bringen könnte: Den Regenwald aufkaufen, langfristige Jobs dort erhalten durch Baumanpflanzungen, mit lustigen Kampagnen gegen einen der größten Konzerne kontern, fängt mit N an und hört mit é auf, was hätte ich für einen Spaß dabei. Es fallen mir mit Sicherheit noch mehr Ideen ein, da gibt es ja einiges. – Aber – ich wäre diese Millarden ziemlich schnell los. Das ginge ganz fix, auch wenn jemand behauptet das geht nicht so schnell.

Was würdet ihr mit ein paar Milliarden anfangen?

 

Ein Langzeitprojekt à la Suzuko Koseki

18. Februar 2015 von liebe design | Keine Kommentare

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Eines meiner Langzeitprojekte. ;-)

Seit einigen Jahren nun verfolge ich den Blog von Soulemama und bin sehr angetan von Ihrer Schaffenskraft. Unter anderem hat sie schon einige Patchworkdecken erschaffen und die Art und Weise, wie sie die zusammennäht, frei und von der Brust weg, hat mich sehr angesprochen. Nicht in starre Formen gepresst, sondern ganz so, wie das Herz und der Stoff es will. So stöberte ich weiter und fand ein Buch „Natural Patchwork“ von Suzuko Koseki, dass mich ermunterte eine Decke anzufertigen.

Das ist nun schon einige Zeit her und ich habe gut dreiviertel der Quadrate genäht, die für das Projekt nötig sind.

Aber ich habe diese Art auch auf andere kleinere Näharbeiten übertragen, wie z.B. kleine Kissen, die ich verschenkt habe, bei uns im Haus verteilt sind oder derzeit bei DaWanda zu erwerben sind. Auch in meinen Kursen habe ich mit den Kindern kleine Kissen genäht, da man nicht so furchtbar akkurat sein muss und trotzdem ein schönes, lustiges Ergebnis hat.

Es gibt auch ein weiteres ansprechendes Buch, welches ich mir gerne ansehe „Sunday Morning Quilts“ von Amanda Jean Nyberg und Cheryl Arkison. Tolle Farben, schöne Stoffe.

An meiner Patchworkdecke nähe ich immer mal wieder – phasenweise. Dann entstehen wieder Quadrate und verschwinden im Korb, bis zur nächsten Phase. Als Stoffe habe ich alte und heißgeliebte Kleidungsstücke verwendet, als auch Stoffe, die mich schon lange begleiten. Zu einigen gibt es schon Geschichten. Dazu haben sich andere Stoffe gesellt, frisch gekauft. Es ist eine buntgemischte Auswahl von Alt und Neu.

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Selbst die Reste sprechen mich an und sammle sie, da ich noch überlege, was ich mit ihnen anfangen kann und wenn sie mir nur dazu dienen, etwas auszustopfen…

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