DIY – KOI – Fang den Fisch!

22. November 2016 von liebe design | 14 Kommentare

© Sara Liebe

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Derzeit bin ich im Bastelfieber zum einen für unseren alljährlichen Adventsbasar und für mich selber, da ich gerne kleine Geschenke verteile. Deshalb plünderte ich meinen Fundus, fand viele Toilettenrollen, Bastelfilz in einer schreienden Farbe, für den ich bisher keine Verwendung fand, Faden, Holzperlen, Kleber, Farbe, Tacker,…

Das knallige Orange fand gleich Anklang in meinem Kopf: Goldfisch! Gesagt, getan, ein kräftiges Orange wurde passend zum Bastelfilz gemischt, Klorolle aussen bemalen und von innen schön Rot anmalen. Trocknen lassen. Den Schwanz samt Flossen habe ich frei Schnauze ausgeschnitten. Sollte jemand ein Schnittmuster haben wollen, bin ich gerne bereit, eines einzustellen. Normalerweise hat ein Fisch ja auch noch oben auf dem Rücken eine Flosse, die habe ich weggelassen, damit sich der Fisch gut anfassen lässt.

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Die einfache Fadenlänge beträgt ungefähr 60 cm. Eine weitere Idee kam mir, die längliche Holzperle einem Fisch ähnlich zu gestalten. Dazu nahm ich einen Filzrest und Schnitt den ähnlich einem X aus und klebte den Faden mittig ein. Dann zog ich den doppelt gelegten Faden durch die Holzperle, bis zum „Fischschwanz“ und klebte diesen in die Holzperle. Zog bis der Schwanz ein wenig in der Holzperle verschwand. Jetzt hält der Faden gut fest. Am Ende einen Knoten einfügen.

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Den Faden befestigte ich am Filzschwanz. Mittig einmal einschneiden und den Faden einziehen. Den Fisch durch die Schlaufe und ziehen, nun sitzt er fest. Kleber auf den Fischschwanz drauf, Fischchen durch die Klorolle ziehen und den Fischschwanz festklemmen, dazu die Klorolle an dem Ende flach drücken. Zusätzlich festtackern, damit das gut hält.

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Jetzt ist der Fisch fast fertig, nun kommt noch die Verzierung: Augen drauf malen, Fischmund, Schuppen,…

Fertig ist das Spiel: KOI – Fang den Fisch!

Die „Goldfische“ erinnern mich an die Koi-Nobori, die Karpfenfahnen, die in Japan im Mai gehängt werden. Bei der Gelegenheit kam mir gleich eine neue Idee…

Bin gespannt auf eure Ideen, was euch alles einfällt!

 

Fisch Ahoi – wünsche euch einen tollen Tag!

Liebgrüzli,

Sara

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P.S. Sollte jemand den Wunsch verspüren meine Fotos irgendwo einstellen zu wollen, dann freue ich mich sehr, bitte aber darum, mich vorab zu fragen: Das Recht am eigenen Bild. ;-)

DIY – Zapfenkönige

25. Oktober 2016 von liebe design | 6 Kommentare

© Sara Liebe

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Herbst- und Weihnachtszeit ist bei mir immer Bastelzeit, jedes Jahr findet der Adventsbasar in unserer Schule statt und da werden immer Dinge gesucht, die hübsch aussehen und leicht herzustellen sind.

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Hier zeige ich euch nun meine Zapfenkönige. Ich habe im Atelier in meinen Kisten gekramt, um aus meinem Bestand zu arbeiten, da kam so einiges zu Tage…

Postkarten aus einer alten Kunstaktion, zu schade um sie dem Mülleimer zu überlassen. Erlenzapfen, die ich eigentlich mal für Bienen gedacht habe, Holzperlen für die Köpfe, güldenes Papier, alte Schachteln, Wolle, Goldspray, Zeitungspapier, Nadel, Kleber, Schere, Cutter, Schneidunterlage, Faden, einen Kaffee, Tee, Musik und Zeit…

Wenn ihr das alles beisammen habt, könnt´ihr starten, euch eure diesjährige Dekoration für die Zweige, Fensterdekoration oder für den Tannenbaum zu erbasteln.

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Ideal wäre es, wenn an den Erlenzapfen noch die Stiele sind, die Holzperlen passten da sehr gut drauf. Mein Goldspray war leider total daneben. Es sprühte Silber… Habe flugs darauf Gold-Acrylfarbe mit Wasser verdünnt, die Zapfen in diese Goldbrühe in einen Joghurt Behälter samt Deckel getaucht und geschüttelt, damit wenigstens überall ein wenig Gold ist. Die habe ich auf einer Plastiktüte trocknen lassen, denn bei einer Papierunterlage kann es sein, dass vielleicht Papierreste an den Zapfen kleben bleiben. Immer wieder Goldzapfen wenden, damit sie gleichmäßig trocknen, solltet ihr auch über ein grottenschlechtes Goldspray verfügen und die Acryl-Taufe bevorzugen.

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Den Faden habe ich gleich mit eingeklebt, Faden durch die Perle, Kleber auf den Stiel, Perle drauf, Rest Stiel mit einer Schere kürzen, Achtung nicht den Faden dabei abschneiden… ;-) Fertig ist das Zapfenmännchen. Nun folgt die Krönung.

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Das war ein wenig fummelig, ich habe mir einen Stift mit Tesa umklebt, damit der Stift bei der Aktion nicht völlig verklebt, den Kopfumfang ungefähr abgemessen, Papierstreifen mit dem Cutter von ungefähr 5 mm Breite und bei der Perle von 4 cm Länge geschnitten. Einmal um den Stift im passenden Kopfumfang, Kleber auf das Ende und den Streifen zusammenkleben, einen Moment halten, damit das auch ja hält. Auf zum nächsten Streifen, usw.

Während die trockneten, habe ich mir irgendwann die Ersten wieder vorgenommen und frei Schnauze Zacken reingeschnippelt. Fertig war das Krönchen.

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Nun ein Krönchen auf´s Haupt samt Kleber, damit kein Zacken aus der Krone fällt und einen Kleber nehmen, der durchsichtig aushärtet. Fertig ich der Zapfenkönig, Zapfenkönigin, die Zapfenprinzessin, das Zapfenprinzchen – und nun ab an den Baum zum Regieren!

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Soll die kleine Zapfenregentschaft in einem anderen Reich regieren, müssen sie eine komfortable und königliche Reiseschatulle beziehen, in der sie wohlbehütet ankommen.

Dafür habe ich kleine Pappschachteln genommen, irgendwelche von Öl- oder Pastelkreidenschachteln, die lassen sich so schön öffnen. Die Postkarten wurden nun recycelt, zurecht geschnitten und mit dem Falzbein an die Schachtel angepasst und drangeklebt. Da habt ihr sicher noch viele andere Ideen, wie man solch´ ein Schächtelchen verschönern kann, damit die Zapfenregentschaft zufrieden ist.

Wichtig, das Ganze schön mit weicher Wolle auspolstern, denn wir kennen das ja von der Zapfenprinzessin auf der Erbse, gell? Ja, und dann sind sie soweit, dass sie ausziehen können um mit viel Glanz andere zu erfreuen.

Ich wünsche Euch eine erfreuliche Bastelzeit!

 

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DIY – Schächtelchen für Schönes

5. Juli 2016 von liebe design | 4 Kommentare

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Das Kind hatte Geburtstag und  die Geburtstagsgäste bekommen immer ein Dankeschön mit auf ihren Heimweg, meist Süßigkeiten. Diesmal wollte ich jedem Kind einen Rosenquarz schenken und suchte nach einer schönen Art der Verpackung.

Die ward schnell gefunden: eine Origami-Schachtel, die flugs gefaltet war. Für das Papier habe ich einen alten Straßenatlas um ein paar Seiten geplündert und zurecht geschnitten.

Man sollte nicht zu dünnes Papier nehmen, da es leicht reissen könnte und auch nicht zu dickes Papier, da es sich sehr schwer falten läßt – eine optimale Mitte. Aber, es gibt Ausnahmen: Je kleiner das Schächtelchen, dann natürlich feineres Papier, je größer, der Stabilität wegen, dann – na klar, dickeres Papier.

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Hier nun für ein Schächtelchen mit dem Endmaß 5 x 5 cm benötigt man für den Deckel ein Papiermaß von 15 x 15 cm und für die untere Schachtel 14,5 x 14,5 cm, dann passt das optimal zusammen.

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Das Quadrat einmal mittig falten und das Ganze nun noch mal auf der anderen Seite mittig falten. Jetzt die Spitze auf Spitze falten und das auch wiederum auch wieder auf der anderen Seite Spitze auf Spitze. Dann werden die Ecken in die Mitte gefaltet.

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Wenn alle Ecken in die Mitte gefaltet wurden, faltet man eine Seite in die Mitte, dreht das Blatt und faltet die gegenüberliegende Seite in die Mitte. Das Ganze öffnen, bis nur noch die zwei Spitzen zu sehen sind.

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Dann die lange Seite bis in die Mitte falten, Papier drehen und die gegenüberliegende Seite ebenso in die Mitte falten.

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Öffnen, aber nur so weit, dass ich jetzt die lange Seite nehme und die entstandenen Ecken reinfalte. Manch einer schneidet hier, ich finde, das ist überflüssig und die Schachtel wird stabiler, wenn ich die entstandene Faltung „reindrücke“. Dieses hochstehende Stück falte ich nun in die Schachtel und verfahre mit der gegenüberliegenden Seite genau so.

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Fertig ist der Deckel. Nun nehme ich das kleinere Papierquadrat und falte es genau nach dem Schema. Wenn man zwei, drei Stück gefaltet hat, geht das dann ganz schnell von der Hand. Übung macht den Meister. ;-)

Die Schachteln sahen sehr schön aus, halt schlicht, aber ich dachte für einen Kindergeburtstag muss es noch ein wenig raffinierter sein, so plünderte ich mein Atelier und fand alte Filzreste, Federn, die ich mal gerettet habe und Bast.

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Sehen ein bisschen strubbelig aus, mit dem Bast. Mit Sicherheit habt ihr noch andere Verschönerungsideen.

Rosenquarz der Stein der Liebe.

Ach ja, und es juckte mich in den Fingern und ich habe noch eine kleine Schachtel hinterher gefaltet, für kleine Elfen, die Sachen verstauen müssen oder Heinzelmännchen, die die Ordnung lieben…

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Adventshäuser für´s Fenster – DIY

8. Dezember 2015 von liebe design | 7 Kommentare

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Letztes Jahr habe ich mir mal einen Kreidestift für die Fenster gekauft und endlich schaffe ich es, mein Vorhaben umzusetzen. Das ist ein echt toller Stift, ich bin sehr begeistert. Für unsere Fenster habe ich einen Adventskalender gestaltet, damit auch die vorüber gehenden Menschen etwas vom Advent haben. Hier kommen viele Leut´vorbei und wer weiß, der eine oder andere hat zu Hause vielleicht gar keinen Adventskalender, da er alleine ist… – Ich wollte jedenfalls etwas Hübsches für unsere Fenster schaffen.

Es sieht durch das Weiß herrlich frostig aus. Vorab schnell die Fenster geputzt, in etwa Wissen was man an die Fenster malen möchte und los geht´s. Schnell gemacht und läßt sich ebenso schnell wieder abwischen. Also, sollte mal ein malerischer Ausrutscher passieren, ein altes Handtuch her und im Nu´ist´s weg.

Die Fensterchen vom Fenster-Adventskalender beklebe ich von hinten mit buntem Transparentpapier. Und Weihnachten werden viele Fensterchen erleuchtet sein. Ich wünsche Euch viel Spaß bei der Umsetzung!

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Oma bittet zum Adventskranz – DIY

1. Dezember 2015 von liebe design | Keine Kommentare

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Ich bin meiner Zeit manches Mal hinterher – so auch mit dem Adventskranz. ;-)

Am Sonntag, dem 1. Advent habe ich ihn erstellt und gezündet wurde er am nächsten Tag. Es war zuviel los und der Sonntag war recht gemächlich bei uns und ich nach all dem Trubel ziemlich k.o.

Da mir die Kränze zu teuer waren und zudem nicht gefielen, ich noch einen Strohrohling zu Hause hatte, habe ich am Samstag kurzerhand Tannengrün gekauft. Am trüben grauen Sonntag band ich des Abends das Tannengrün zu einem vollen, wunderschönen, duftenden Kranz.

Omas Adventskränzchen

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Desweiteren habe ich vier alte Tässchen gehabt, die ich mit Kleber an ihre Unterteller geklebt habe. Am besten nimmt man Porzellankleber oder in meinem Fall Sekundenkleber, letzteres übersteht halt keine Geschirrspülwäsche… ist hier aber auch nicht nötig.

Mit Heißkleber habe ich die Tässchen an den Kranz geklebt und mit Schleifchen verziert. Dazu noch Fröbelsterne, die ich hatte und das Beste: die vier selbstgezogenen Kerzen vom Kind. Reine Bienenwachskerzen, die das Kind im Unterricht gezogen hat – die sind so toll und duften köstlich!

Ein sehr edler, schlichter Adventskranz.

Flugs auf ein Metalltablett gestellt, damit der Tisch nicht leidet und seitdem erfreut uns der wunderschöne Adventskranz mit seinem schönen Anblick!

Oma bittet zum Adventskranz!

Den erleuchten Kranz sollte man auf alle Fälle nicht unbeobachtet lassen.

Vielleicht habt ihr auch mal Lust, nächstes Jahr einen Adventskränzchen zu geben?

Omas Adventskränzchen

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Omas Adventskränzchen

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Schmuseweiche Ritterrüstung – DIY

24. November 2015 von liebe design | 2 Kommentare

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DIY  – wie zaubere ich aus einem schnöden Wollpulli eine kuschelweiche Ritterrüstung?

Zuerst kauft ihr irgendwo einen alten Wollpulli, Second Hand z.B. oder ihr habt noch einen rumliegen. Der Pulli sollte aus reiner Wolle sein und schon ein wenig größer als normal, ideal XL. Denn reine Wolle läuft gut ein, je nachdem wie locker oder fest er vorher gestrickt war.

Hier habe ich zwei Wollexemplare gefunden, reine Wolle und der Helle ist ziemlich stark eingelaufen, da er sehr locker gestrickt  und sehr fein war. Ideal ist es, den Pulli vor dem Schneiden zu waschen, auf 30 bis 60 Grad, dann schrumpft er und wird schön fest. Wenn ihr vorher schneiden würdet und danach wascht, ist das Schrumpfen unkalkulierbar.

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Danach gucke ich mir an, wie die Rüstung ungefähr aussehen soll und schneide munter drauf los. Den Kragen ab, die Ärmel, die ich je nach Größe weiter verwenden kann. Schnippel hier, nähe ihn da ein wenig in Form und Schwupps, die Wupps, habt ihr eine schmusefeine Ritterrüstung. Eigentlich hätte ich gerne zwei dunkle Wollpullover gefunden, aber das ist gar nicht so einfach, reine Wollpullover zu finden. Die meisten sind mit Beimischung und die schrumpfen nicht ideal, wenn überhaupt.

Schmusefeine Ritterrüstung

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Ausserdem wollte ich jetzt nicht übermäßig viel Geld hinlegen, da ich die ja eh zerschnippel. Deshalb gab es hier auch eine Wikinger-Variante. Kind meinte, Wikinger hätten keine Hörner am Helm gehabt, das war nicht üblich. Ich hatte nämlich noch die Idee, da Hörner ranzunähen. Aber, ich halte mich an die Geschichte. Keine Hörner an den Helm.

© Sara Liebe

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Ausserdem habe ich noch Lederreste zu einem Gürtel zusammengenäht und durch gezogen, ideal, damit Kind das Schwert dort hineinstecken kann. Natürlich für beide Rüstungen.

Ganz vergessen habe ich ja, wie ich den Helm gemacht habe – ja, aus den Ärmeln. Sofern das noch möglich ist. Ansonsten muss man ein bißchen mit einem anderen Material patchworken oder ganz aus einem anderen Material fertigen. Wenn genug „Ärmel“ da ist, aufeinander legen und zusammen nähen, oder bei mir ging es bei dem grauen Pulli sogar noch mit einem Mützen-Schnittmuster. Dann habe ich vorne noch einen Schnipsel drangenäht, dass es mehr nach einem Helm aussieht.

© Sara Liebe

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Anbei noch eine weitere Rüstung, die ich nach dieser Art gefertigt habe, für den Helm habe ich Restleder genommen und hatte noch genügend Restleder für Gamaschen, die ich nach Schnittmuster gefertigt habe. Die Rüstungsgrundlage war eine Alpakastrickjacke, die ich echt schweren Herzens geschrumpft habe… Vorne zusammen genäht und bevor ich sie gewaschen habe, habe ich die Ärmel abgeschnitten, deshalb sind die ein wenig fransig. Ideal bei der Schrumpfung von Wolle, das hinterher nichts mehr aufrippelt, da es durch´s Filzen fest wird, gewalkt. Es läßt sich also fröhlich drauflos schnippeln, ohne hinterher versäubern zu müssen.

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Und meine Fotos, ja, ja, ich weiß, sehen aus als wenn eine Kurzsichtige die gemacht hätte – ähm, stimmt ja auch ;-)

Schmuseweiche Ritterrüstung

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Licht in dunkler Zeit – DIY Teelichter

17. November 2015 von liebe design | 4 Kommentare

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© Sara LIebe

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Ist es nicht immer gut ein Licht zu haben, welches einem in dunkler Zeit Geborgenheit schenkt?

Dunkle Zeit.

Ich brenne viele Teelichter bei uns zu Hause ab und irgendwann ging es mir auf die Nerven, ständig die Aluhüllen weg zu werfen. Was für eine Ressourcen Verschwendung. Wenn viele Millionen Menschen das machen, dass kommt da schon einiges zusammen. Wie mit allem, gell?

Deshalb habe ich beschlossen, meine Wachskerzenreste, die ich fleißig sammel, dafür herzunehmen. Flugs habe ich Dochte mit Haltern gekauft, damit ich selber Kerzen gießen kann. In diesem Fall habe ich es mir erleichtert, denn auch an den Dochten sind Aluplättchen dran. Leider halten die Dochte beim Eingießen nicht so gut, wenn diese ohne Aluplättchen sind. Wer da Rat weiß, wie es doch ohne geht, schreibe mir bitte.

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Um selber Kerzen zu gießen, sollte man alte Küchenutensilien nehmen, denn die bekommt man nicht mehr sauber. Einen alten Topf, alte Schüsseln, ein altes Sieb, Löffel, Suppenkelle, Zeitungen und dann werden die Wachsreste in der Schüssel über dem Wasserbad geschmolzen. Bitte nicht direkt im Topf, denn dann kann man den Topf schwer für andere Wachsfarben hernehmen und das Wachs könnte anbrennen. Stinkt und ist nicht ungefährlich.

Die gebrauchten Aluhüllen habe ich vorher in einem Wasserbad von den Wachsresten befreit, mit einem Sieb herausgeholt, auf Zeitungspapier getrocknet und den im Wasserbad entstandenen restlichen Wachs erkalten lassen. Diesen habe ich nachher wieder verwendet. Die Aluhüllen sind nicht ganz so sauber wie gekaufte, aber wen das nicht abschreckt, erhält später viele schöne Teelichter.

© Sara Liebe

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Nachdem ich das Wachs erwärmt habe, läßt es sich gut in die Teelichthüllen gießen. Sollte das Wachs stark verunreinigt sein, nehme man das Sieb und befülle somit die Teelichthüllen. Damit es leichter geht, nehmt dafür eine alte Suppenkelle. – Bei mir gab es eine große Pütscherei. Und Achtung! Das Wachs ist sehr heiß, bitte nicht mit Kindern machen bzw. Kinder bei solch´ einer Arbeit fernhalten.

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Aufgrund der Pütscherei legt Zeitungspapier oder ein Tablett drunter, denn beim Befüllen gibt es etliche Wachsflecken.

Füllt das Wachs bündig mit dem Rand ein, denn wenn das Wachs trocken ist, sinkt es immer noch ein. Deshalb ist ein Nachgießen meistens erforderlich.

Ich habe somit ca. 200 „neue“ Teelichter. Es kann dunkel werden und bei uns zu Hause warm und geborgen. Es ist ein kleiner Beitrag meinerseits, um Ressourcen zu schonen. Mühselig ernährt sich das Eichhörnchen…

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Ich wünsche euch viel Licht, viel Geborgenheit und ein pausierendes Mitdenken an unser höchstes Gut:

Die Freiheit!

 

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